Hygienekonzept COVID-19

Äußere Bedingungen

Abstände

Sowohl beim Unterrichten (Musikunterricht), beim gemeinsamen Musizieren (Proben) und bei kulturellen Veranstaltungen (z.B. Konzerte) beträgt der Mindestabstand zwischen allen Teil­nehmern (Besucher und Mitwirkende) 1,50 m – bei Einsatz von Blasinstrumenten und Gesang ist ein Mindestabstand von 2 m einzuhalten.

Wenn möglich ist auf eine versetzte Aufstellung der Musiker zu achten. Querflöten sowie Holzbläser mit tiefen Tönen sollten auf Grund der höheren Luftverwirbelungen am Rand platziert werden. Die Abstände zum Dirigenten / zur Dirigentin müssen mindestens 2,0 m betragen.

Die Aufstellung der Stühle im Proberaum berücksichtigt die Mindestabstände. Sie darf nicht verändert werden. Die Abstandsregelung gilt nicht für Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie und Geschwister.

Unser Proberaum ist für maximal 6 Musiker*innen gleichzeitig nutzbar. Aus diesem Grund finden die Proben der Fischertrachtenkapelle und der Saitenmusik bis auf weiteres unter freiem Himmel statt.

Maskenpflicht / Trennwände

Besucher haben in Innenräumen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Mitwirkende haben in geschlossenen Räumen, in denen sich Gäste aufhalten und der Sicherheitsabstand nicht gewährt werden kann, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Hiervon sind ausgenommen:

  • Mitwirkende, soweit dies zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Darbietung führt,
  • Mitwirkende, die für die künstlerische Darbietung einen festen Platz eingenommen haben und dabei den erforderlichen Mindestabstand einhalten (Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in diesen Fällen nur für Auf- und Abtritt)
  • Kinder bis zum sechsten Lebensjahr,
  • Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Be­deckung aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist.

Beschränkung hinsichtlich Personen

Bei kulturellen Veranstaltungen sind in geschlossenen Räumen höchstens 100 und unter freiem Himmel höchstens 200 Besucher zugelassen. Die zahlenmäßige Beschränkung gilt nicht für die Mitwirkenden. Die maximale Anzahl von Besuchern und/oder Mitwirkenden reduziert sich ggf. durch den vorgeschriebenen Mindestabstand zwischen allen Personen und der vorhandenen Fläche (Besucher und Bühne). Dies gilt für alle unter 1a) genannten Maßnahmen.

Besucher sind nach Möglichkeit im Vorfeld (z. B. bei der Reservierung) darauf hinzuweisen, dass bei Vorliegen von Erkrankungssymptomen sowie bei einem wissentlichen Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19-Erkrankten in den letzten 14 Tagen ein Besuch der Veranstal­tung ausgeschlossen ist.

Hygieneeinrichtungen

Die Sanitär- bzw. Proberäume sind mit Hand-Desinfektionsmittel-Spendern („bedingt viruzid“), Flüssigseife und Handtrockenmöglichkeit ausgestattet (Einmalhandtücher).

Reinigung

Die Reinigung der Oberflächen sollte vor Beginn und nach Ende des Unterrichtstages bzw. von Proben, bei besonderer Kontamination auch anlassbezogen dazwischen, erfolgen. Türklinken und Handläufen werden zur Vermeidung von Infektionen regelmäßig gereinigt. Stühle, Tische und stationäre Instrumente sollen v.a. beim Einzel- und Gruppenunterricht beim Schülerwechsel desinfiziert oder gereinigt werden.

Um den Desinfektionsaufwand zu minimieren, ist jede*r Musiker*in angehalten eigene Noten und Notenständer zu verwenden.

Ausstattung der Unterrichtsräume / Kondenswasser

Bei Blasinstrumenten darf kein Durchpusten des Instruments beim Ablassen des Kondensats stattfinden. Das Kondensat muss vom Verursacher mit den bereit gestellten Edelstahlschüsseln aufgefangen und z.B. in der Toilette entsorgt werden. Hände und Edelstahlschüsseln sind anschlie­ßend zu reinigen bzw. zu desinfizieren.

Lüften der Räume

Regelmäßiges Lüften dient der Hygiene und fördert die Luftqualität, da in geschlossenen Räumen die Anzahl von Krankheitserregern in der Raumluft steigen kann. Durch das Lüften wird die Zahl möglicherweise in der Luft vorhandener erregerhaltiger, feinster Tröpfchen redu­ziert. Die Proben in den Vereinsräumen sollten deshalb möglichst bei offenem Fenster und ein­geschalteter Lüftung erfolgen. Diese ist auf „Abluft“ einzustellen. Falls dies nicht möglich ist, muss nach 20 Minuten eine Lüftungspause von mindestens 10 Minuten erfolgen.

Verhalten (gilt für alle am Musikunterricht bzw. an Proben Beteiligten)

  • Regelmäßiges Händewaschen (mit Seife für 20-30 Sekunden) bzw. Desinfektion der Hände vor Beginn des Unterrichts bzw. der Proben.
  • Abstand halten (mindestens 1,5 m, bzw. 2 m bei Blasinstrumenten)
  • Einhalten der Hust- und Nies-Etikette (in die Armbeuge husten oder niesen)
  • Kein Körperkontakt, kein Händeschütteln
  • Vermeiden des Berührens von Augen, Mund und Nase
  • Bei Eintreffen und Verlassen des Unterrichtsgebäudes unter Einhaltung der Abstandsregeln ist grundsätzlich eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.
  • Kein unnötiges Aufhalten im Gebäude
  • Türgriffe, Lichtschalter etc. nach Möglichkeit nicht mit der Hand betätigen, besser z.B. mit dem Ellenbogen
  • Gegenstände wie Instrumente, Notenpulte, Noten, Stifte, Drum-Sticks etc. selbst mitbringen und nicht durchtauschen, keine Tassen oder Becher etc. gemeinsam benutzen.
  • Bei Blasinstrumenten ist ein Tausch oder eine Nutzung durch mehrere Personen ausge­schlossen.
  • Vereinseigene Leihinstrumente sind vor dem erneuten Verleih vollständig zu desinfizieren
  • Personen mit Symptomen, die auf COVID-19 hindeuten können, wie Atemwegssymptome jeglicher Schwere, unspezifische Allgemeinsymptome und Geruchs- oder Geschmacks­störungen, dürfen nicht teilnehmen.

Personen mit einer Vorerkrankung

Personen, die zu einer Risikogruppe gehören oder Vorerkrankungen haben bzw. deren Erzie­hungsberechtigte müssen eine individuelle Risikoabwägung vornehmen. Sie/Ihre Erziehungs­berechtigten müssen eigenverantwortlich über eine Teilnahme an den unter 1a) genannten Maß­nahmen entscheiden. Dies gilt insbesondere für:

  • Schwangere
  • Personen mit Vorerkrankungen, insbesondere des Atmungssystems, Herzkreislauferkrankun­gen, Diabetes mellitus, Erkrankungen der Leber oder Niere
  • Personen deren Immunsystem durch Medikamente, eine Chemo- oder Strahlentherapie ge­schwächt ist
  • Personen mit Schwerbehinderung
  • Personen, bei denen derartige Konstellationen im häuslichen Umfeld bestehen

Ausführung

Das vereinseigene Hygienekonzept wird vor Wiedereröffnung des Einzelunterrichts bzw. der Wiederaufnahme des Probenbetriebs den Musiker*innen – bei nicht Volljährigen auch deren Erziehungsberechtigten – wie folgt zur Kenntnis gebracht.

  • Aushang im Eingangsbereich des Vereinsheims/Probenlokals.
  • Veröffentlichung auf der vereinseigenen Homepage www.vfv-gemuenden.de
  • In den Unterrichtsräumen werden Plakate mit Hinweisen zur Hygiene angebracht.
  • Der Dirigent führt Anwesenheitslisten mit Namen und Uhrzeit. Die Anwesenheitsliste ist zur Dokumentation für einen Monat aufzubewahren. Alle Mitwirkende, Personal und Besucher sind bei der Datenerhebung auf die datenschutzrechtlichen Belange zu informieren.
  • Die Vorstände überprüfen regelmäßig die Einhaltung des vereinseigenen Hygie­nekonzepts; insbesondere die Reinigung und das Zurverfügungstellen der notwendigen Materialien.